Historie und Selbstverständnis

Historie

Der Wissenschaftliche Beraterkreis geht auf eine Initiative von ver.di Anfang der 2000er Jahre zurück. Seit 2004 berät er ver.di und IG Metall in Fragen der Bildungspolitik. Der Wissenschaftliche Beraterkreis wird gemeinsam von den Bildungsbereichen von ver.di und IG Metall koordiniert.

Unter dem Titel „BerufsBildungsPerspektiven“ und seit 2017 zusätzlich unter dem Titel „Argumente“ greift der Wissenschaftliche Beraterkreis aktuelle und grundsätzliche bildungs-, berufsbildungs- und weiterbildungspolitische Fragestellungen auf. Die Mitglieder des Beraterkreises stehen in engem Kontakt zu den Bildungsbereichen der beiden Gewerkschaften.

Selbstverständnis

Der Wissenschaftliche Beraterkreis will eine kritische Analyse des Bildungs- und Beschäftigungssystems in Deutschland leisten und auf der Basis seiner Befunde Empfehlungen für die bildungspolitischen Akteure vor allem in den Gewerkschaften, aber auch in den Unternehmen und ihren Verbänden, in den Parteien, in den Forschungseinrichtungen und Bildungsstätten geben. Neben diesem Fachpublikum richtet sich die Arbeit des Beraterkreises auch an die Bildungsexpertinnen und -experten in den Gewerkschaften und an die allgemeine Öffentlichkeit. Er will Diskussionsprozesse anregen und Aufklärungsarbeit leisten.  Damit will der Wissenschaftliche Beraterkreis daran mitwirken, dass sich die Arbeits- und Bildungsbedingungen in unserem Land verbessern.

Im Besonderen geht es darum, die gesellschaftliche Verantwortung für die Bildungsprozesse zu betonen, Zugangsmöglichkeiten für alle Menschen unabhängig von ihrer sozialen oder ethnischen Herkunft oder ihres Geschlechts zu eröffnen, sowie ausreichend Lernzeiten, lernförderliche Rahmenbedingungen und gut qualifizierte und bezahlte Lehrkräfte bereitzustellen. Bildung ist Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe, individuelle Entfaltung und gute Beschäftigungsperspektiven. Gute Arbeit ermöglicht eine unabhängige Lebensführung, ist in hohem Maße selbstbestimmt, ist lernförderlich und bietet eigene Gestaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten.

© 2018 | Wissenschaftlicher Beraterkreis der Gewerkschaften IG Metall und ver.di